So war die GIRLS Hacker School in Berlin

Gemeinsam mit der Berliner Stadtreinigung veranstaltete die Hacker School am Wochenende des 16. und 17. November 2019 in Berlin eine zweitägige GIRLS Hacker School für Mädchen zwischen 11-18 Jahren. Das besondere daran: auch ihre Eltern bzw. Mütter waren eingeladen, mitzumachen. Mit dem Ziel, Mädchen für Technik zu begeistern, wurde auch das Interesse von Deutschlands First Lady Elke Büdenbender geweckt, die die Teilnehmerinnen am Samstag zu Beginn der Hacker School Session nicht nur mit motivierenden Grußworten willkommen hieß, sondern ihnen auch über die Schulter blickte und selber mitmachte.

GIRLS Hacker School am 16. + 17. November in Berlin

GIRLS HS1 Um Vorbehalte und Barrieren insbesondere in den Köpfen von Müttern abzubauen, hieß es bei der diesjährigen GIRLS Hacker School: “Bring your daughter”. Gemeinsam mit ihren Müttern konnten Mädchen in verschiedenen Kursen die IT Welt erkunden, Neues ausprobieren, und eigene Projekte umsetzen. Es gab zwei HTML-Kurse: einen mit dem Einplatinencomputer micro:bit, mithilfe dessen am Ende ein kleines Abfragetool zum Wochenende gebaut wurde und einen mit der visuellen Programmiersprache Scratch, mit der die Kids verschiedenste Spiele programmierten. Auch Stephanie Otto, Vorstandsvorsitzende der BSR, ließ es sich nicht nehmen als Gastgeberin die Mädchen und Frauen in ihren Räumlichkeiten zu begrüßen. Gemeinsam mit Dr. Julia Freudenberg, CEO der Hacker School und Elke Büdenbender begleitete sie die Teilnehmerinnen am Samstag dabei, die Welt der Bits & Bytes genauer kennenzulernen.


GIRLS HS3

Die Herausforderung, Mädchen und junge Frauen für IT zu begeistern, ist nicht neu, wird aber erst seit Kurzem aktiver angegangen – nicht zuletzt durch die Erkenntnis, dass seitens der Wirtschaft ein großer Bedarf an Fachkräften insgesamt, aber insbesondere an Frauen in der IT besteht. Um dem Fachkräftemangel allgemein, aber auch den erkannten Vorteilen gemischter Teams Rechnung zu tragen, findet der Gedanke “MINT für Mädchen” bei der Hacker School eine breite Unterstützung. Nach den großartigen Ergebnissen der Abschlusspräsentation am Sonntag sowie dem tollen Feedback der Teilnehmerinnen steht fest, dass auch 2020 wieder GIRLS Hacker Schools stattfinden sollen, um noch mehr Aufmerksamkeit für ein Zukunftsthema zu gewinnen, das ermuntert, mitzumachen statt nur zuzusehen.


Gemeinsam Mädchen stärken und mit Vorurteilen aufräumen

Berliner Stadtreinigung AöR Auch die BSR befasst sich seit langem mit der Frage, wie man Einfluss darauf nehmen kann, dass sich Mädchen und Frauen für technische und insbesondere für IT-Berufe interessieren. Dafür engagiert sich das Unternehmen bereits in verschiedensten Formen, z.B. durch den GirlsDay, Praktikumsangebote im Rahmen von Enter Technik bis zur Unterstützung von Jugend hackt. Doch Margit Stefaniack, Prokuristin und IT Leiterin der BSR sagt: “Vom vielleicht beim Girls Day geweckten Interesse bis zur Entscheidung für eine berufliche Ausbildung vergeht eine recht lange Zeit, in der kaum bis kein weiterer Kontakt zu den Mädchen besteht. Um diese Lücke mit einem weiteren Angebot zu schließen, haben wir uns entschieden, gemeinsam eine Hacker School speziell für Mädchen und junge Frauen zu organisieren.”

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