FAQ für Inspirer

Diese Fragen kommen häufig auf:

Inspirer heißen bei uns alle ehrenamtlichen ITler*innen, Azubis und Studierenden, die mit uns die Hacker School-Kurse geben. In unseren Schulkursen geht es darum, Jugendliche mit unserer eigenen Leidenschaft für die digitale Welt und Programmieren zu inspirierenwe inspire (englisch). So entstand der Begriff Inspirer.

In unseren Kursen geht es darum, erste Einblicke ins Programmieren zu geben. Oft haben die Schüler*innen noch nie zuvor etwas programmiert. Insofern geht es um die einfachsten Grundlagen: Das Verstehen von Algorithmen und Schreiben von Anweisungen in einer Programmiersprache: Was ist eine Variable? Wie verwendet man eine Schleife bzw. erstellt eine Bedingung? Wir haben fertige Konzepte mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen vorbereitet, um es dir besonders einfach zu gestalten. Es geht nicht um klassisches Unterrichten, sondern darum junge Menschen mit unserer eigenen Leidenschaft für die digitale Welt und Programmieren zu inspirieren – daher die Bezeichnung Inspirer. Kurz gesagt: Grundkenntnisse in HTML/CSS, Python und MakeCode Arcade sind vollkommen ausreichend, damit du dein Wissen authentisch und ganz entspannt für alle mit Spaß teilen kannst.

Das ist im Einzelfall möglich. Sprich dazu am besten unsere Community Managerin Ranin Foutih an, wenn du nach dem Infotermin noch unsicher bist: ranin.foutih(at)hacker-school.de

Natürlich! Der Betreuungschlüssel in unseren Schulkursen liegt bei 1 Inspirer zu je max. 6 Schüler*innen. D.h. wir haben immer mehrere Inspirer in jedem Kurs, um eine ganze Klasse gut einteilen zu können. Du kannst dich gern vorab mit deinem/deiner Kolleg*in abstimmen und für den gleichen Kurs einbuchen. Erfahrungsgemäß bringt das besonderen Spaß und ein gutes Teamwork! 

Je näher die Gruppe vom Vorwissen ist, desto einfacher ist erfahrungsgemäß die Zusammenarbeit innerhalb der Kleingruppe. Ansonsten ergibt sich häufig eine Dynamik, in der erfahrenere Schüler*innen “das Ruder in die Hand nehmen” während andere Jugendliche in der Gruppe eher in eine Zuschauerrolle rutschen oder sich zu wenig trauen aktiv mitzumachen.

Ja, unbedingt! Auch wenn die Jugendlichen das anfangs nicht sofort machen und schüchtern sind, solltest du als Inspirer mit gutem Beispiel vorangehen und dein Bild immer angeschaltet lassen. Nur so kann eine inspirierende und offene Atmosphäre geschaffen werden. Unsere Erfahrung zeigt: Nach kurzer Zeit sind die meisten Jugendlichen aufgetaut und machen ihre Kamera schließlich an. 

Ja, auf jeden Fall! So bekommen die Schüler*innen einen Einblick, wie vielfältig die Berufswelt ist, auch wenn du nicht direkt in einer typischen IT-Abteilung arbeitest. Die Jugendlichen können so erfahren, dass Programmieren und IT-nahe Aufgaben überall eine Rolle spielen und wie vielfältig die Wege sind, um beruflich mit IT zu arbeiten.

Zunächst kannst du versuchen, den/die Schüler*in anders zu erreichen, z.B. indem du fragst, ob er/sie in den Chat schreiben oder eine Reaktion auf Zoom geben kann. Alternativ kannst du auch die Mitschüler*innen der Gruppe um Hilfe bitten und zu schauen wie ist bei dem/der Schüler*in läuft. Lass dich nicht beunruhigen. Im Zweifel kannst du jederzeit der Kursleitung (dem Team-Inspirer) Bescheid geben, wenn du kein gutes Gefühl hast.

Wir haben uns aus verschiedenen Gründen, u.a. aus Kostengründen, Usability und dem Schwierigkeitsgrad, für CodeHS entschieden. Es wäre wichtig, dass du die gleiche Umgebung benutzt wie die Schüler*innen, da es sonst zu Verwirrung führen könnte, wenn die Schüler*innen etwas anderes auf ihren Bildschirmen sehen als bei dir in der Gruppenarbeit.

Wir fokussieren uns aktuell auf wenige, gut durchdachte Konzepte (Python, HTML/CSS und MakeCode Arcade), um den Schülerinnen und Schülern einen besonders leichten und intuitiven Einstieg in kurzer Zeit zu ermöglichen. Wir arbeiten aber kontinuierlich an der Weiterentwicklung unserer Konzepte und ggf. kann es auch zukünftig weitere Programmiersprachen im Angebot geben.

Unsere Schulkurse vor Ort haben wir ins Leben gerufen, um besser auf die Bedürfnisse sozioökonomisch benachteiligter junger Menschen eingehen zu können. Aktuell testen und optimieren wir dieses Angebot an Schulen in Hamburg mit dem Sozialindex 1-3 und vereinzelt in NRW, da wir hier regionale Förderungen haben. Wenn wir das Format auch in anderen Regionen ausweiten können, informieren wir dich gern. Abonniere am besten unseren Newsletter, um immer up-to-date zu bleiben.


Weitere Infos sowie Tipps und Tricks für deinen Einsatz als Inspirer findest du auch in unserem Inspirer Handbuch.

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