FAQ für Unternehmen
1. Fragen zum Engagement
Wie können wir die Hacker School unterstützen?
Wir freuen uns vor allem über Corporate Volunteering Ihrer IT-Mitarbeitenden, Azubis und Studierenden für unsere Online-Programmierkurse an Schulen. Wir möchten Kindern und Jugendlichen erste Einblicke ins Programmieren vermitteln – und das von echten IT-Profis aus der Praxis, die ihr Wissen und ihre Begeisterung mit den Jugendlichen teilen und einmal ihren persönlichen Werdegang in die IT erzählen.
Darüber hinaus sind wir als gemeinnützige Organisation auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Zu unserem Spendentool geht es hier entlang: Unternehmensspenden.
Auch Kryptospenden sind willkommen.
Warum lohnt sich ein Engagement bei der Hacker School?
Sie treten als Unternehmen für mehr digitale Teilhabe in Deutschland auf:
- Im Einklang mit Ihrer sozialen Verantwortung und Ihren unternehmerischen Werten (Corporate Social Responsibility)
- Messbare KPIs, die Sie für Ihre Nachhaltigkeitsberichte nutzen können
- Ihr Beitrag zu gesellschaftlicher Teilhabe, sodass junge Menschen digitale Technologien nicht nur nutzen, sondern verstehen und selbst aktiv mitgestalten lernen
- Personalentwicklung: Ihre Mitarbeitenden, Azubis und Studierenden trainieren Präsentationsfähigkeiten, digitale Kompetenzen, Social Skills (Talent Attraction) inkl. Teilnahme-Zertifikate für Ihre Mitarbeitenden
- Employer Branding: Stärken Sie Ihre Arbeitgebermarke durch soziales Engagement in der IT-Bildung
Wie können wir unser Engagement starten?
Ihr Engagement startet im Rahmen unserer Online-Programmierkurse an Schulen. Unsere Kolleg*innen aus der Partner-Betreuung geben Ihnen dazu alle Informationen an die Hand. Vereinbaren Sie hier einen Termin. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!
Was ist ein Inspirer?
Inspirer sind bei uns alle Ehrenamtlichen, die die Kinder und Jugendliche für die Welt der IT und das Programmieren begeistern und inspirieren. Inspirer sind alle IT-Mitarbeitenden, IT-Auszubildenden und -Studierenden, die entweder privat oder im Rahmen einer Unternehmenskooperation bei uns die Kurse geben. Inspirer zu werden, geht in nur drei Schritten:
- Zum digitalen Onboarding kommen
- In einen unserer offenen Kurse einchecken
- Mit dem gewählten Kurskonzept vertraut machen (MakeCode Arcade, HTML/CSS oder Python)
Wieviel Zeit muss ein Inspirer für sein Engagement einplanen?
Wir empfehlen zum Start des Engagements mindestens zwei Schulkurse recht zeitnah zu geben, um die Abläufe kennenzulernen und ein Gefühl für das Engagement zu bekommen. Hinzu kommt das Onboarding (1 Stunde) sowie ein wenig Vorbereitungszeit für das Einlesen in das gewählte Kurskonzept (ca. 1-2 Stunden).
Wieviel Engagement wird von uns erwartet?
Wir freuen uns, wenn Ihre Mitarbeitenden sich regelmäßig in unsere Kurse einbuchen, z.B. pro Person jeweils zwei Schulkurse im Jahr. Das entspricht 8 Stunden (zwei Schulvormittag à 4 Stunden).
Im Rahmen einer ESG-Partnerschaft legen wir gemeinsam zum Beginn ein Ziel fest, um beiderseits die Kapazitäten gut planen zu können. Lassen Sie uns zusammen eine Planung aufstellen, die optimal zu Ihrem Team passt. Kontaktieren Sie dazu einfach unsere Kolleg*innen aus der Unternehmensbetreuung.
2. Fragen zum Ablauf der Schulkurse
Welches Vorwissen haben die Schüler*innen?
Wir bieten Kurse an Schulen von Klassenstufe 6 -11 an. Oft ist es für die Schüler*innen das erste Mal, dass sie mit dem Thema Programmieren in Berührung kommen. Genau das spiegelt auch unseren Ansatz wider: wir möchten den Jugendlichen einen praktischen, ersten Einblick ins Programmieren und die Welt der IT geben. Dazu setzen kein Vorwissen voraus. Unsere Kurskonzepte sind darauf ausgerichtet und enthalten Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die Inspirer, um Ihnen die bestmögliche Vorbereitung für Ihr Engagement an die Hand zu geben.
In der Regel empfehlen wir den Lehrkräften folgende Konzepte:
- Spieleprogrammierung mit MakeCode Arcade – Klassenstufen 6-7
- Meine erste Website in HTML & CSS – Klassenstufen 7-9
- Grundlagen der Programmierung in Python – Klassenstufen 8-11
Mit welchen Tools arbeitet ihr?
Für unsere Online-Kurse nutzen wir das Conferencing-Tool Zoom. Das Hosting liegt in Deutschland. Es ist möglich, dieses Tool rein browserbasiert zu nutzen. Eine Installation von Zoom für den Kurs ist also nicht notwendig.
Was müssen wir für einen Kurs vorbereiten?
Den Organisation der Kurse übernehmen wir. Wichtig für Ihre Mitarbeitenden sind diese drei Schritte:
- Zum digitalen Onboarding kommen
- In den präferierten Kurs einchecken
- Mit dem gewählten Kurskonzept vertraut machen (MakeCode Arcade, HTML/CSS oder Python)
Im Onboarding bereiten wir alle Inspirer ganz genau auf die Abläufe und Kurskonzepte vor und beantworten auch Fragen rund um Technik, Kursinhalte und geben auch gern Tipps zum Umgang mit Jugendlichen.
Dies und noch viel mehr Wissen, Tipps und Tricks gibt es auch in unserem Inspirer-Handbuch.
Welche Anforderungen müssen unsere IT-Mitarbeitenden erfüllen?
Generell steht spielerisches Lernen und nachhaltige Neugier im Vordergrund. Im besten Fall haben Ihre Mitarbeitenden aber Grundkenntnisse in einer der angebotenen Programmiersprachen: MakeCode Arcade, HTML/CSS oder Python. Außerdem freuen wir uns über die persönliche Begeisterung mit jungen Menschen Wissen zu teilen.
Unser Konzept mit der blockbasierten Programmiersprachen MakeCode Arcade ist so intuitiv und spielerisch, dass man sich dieses Grundwissen auch mit primär logischem Denken zügig selbst anlernen und dann Kurse geben kann. Sprechen Sie uns dazu gern an.
Wann finden die Kurse statt?
Unsere Kurse finden zu den üblichen Schulzeiten statt: In der Regel montags bis freitags, etwa zwischen 8 und 13 Uhr. Sie dauern 4 Stunden für Inspirer – zzgl. einer kurzen Vor- und Nachbesprechung (jeweils ca. 15 Minuten).
Wie viele Schüler*innen betreut ein Inspirer?
In jedem Schulkurs sind immer mehrere Inspirer bei uns im Einsatz. Nach einem kurzen gemeinsamen Start in den Kurs mit der gesamten Klasse, geht ein Inspirer mit ca. 6 Schüler*innen in einen Breakout-Room zum Programmieren. Zum Schluss kommen wieder alle im Hauptraum für die Berufsorientierung zusammen. In jedem Kurs ist eine Kursleitung der Hacker School anwesend für die Moderation und steht den Inspirern bei allen Fragen gern zur Seite.
Sind die Inspirer im Kurs auf sich alleine gestellt?
Nein! In unseren Online-Schulkursen ist immer eine Kursleitung von der Hacker School dabei. Wenn es Fragen gibt oder Unterstützung benötigt wird, ist unsere Ansprechperson immer zur Stelle.
Wir dürfen kein Zoom benutzen. Was nun?
Das ist kein Problem, da Ihr Team auch browserbasiert als Inspirer tätig sein kann. In unserem Onboarding geben wir dazu gern alle Infos und Erläuterungen an die Hand.
Gibt es auch Kurse vor Ort an Schulen?
Aktuell bieten wir nur an Schulen in Hamburg mit dem Sozialindex 1-3 Kurse vor Ort an. Das Format haben wir ins Leben gerufen, um besser auf die Bedürfnisse sozioökonomisch benachteiligter junger Menschen eingehen und fürs Programmieren begeistern zu können. Das Angebot befindet sich in einer Testphase, inwieweit wir dies später in anderen Regionen ausweiten können. Wir informieren Sie, wenn es hier Neuigkeiten gibt.
3. Fragen zur ESG-Partnerschaft
Was ist ESG?
Unter dem Begriff “ESG” verbergen sich die politischen Anstrengungen auf europäischer Ebene, im wirtschaftlichen Bereich Wertschöpfung nicht mehr nur auf finanzielle Aspekte zu reduzieren, sondern Nachhaltigkeit ganzheitlich zu fördern. Im Anschluss an die CSRD werden Unternehmen ab einem bestimmten Umsatz verpflichtet, zu ihren Bemühungen für Nachhaltigkeit Bericht zu erstatten. Dabei werden drei Ebenen von Nachhaltigkeit abgefragt: E-S-G: ökonomische (Environmental), soziale (Social) und Steuerung (Governance).
Inwiefern können wir mit der Hacker School ESG erfüllen?
Wir orientieren uns stark an den Sustainable Development Goals (SDG), also den Zielen für nachhaltige Entwicklung. Sie sind Teil der Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Bei uns sind das konkret fünf SDGs, die insbesondere den Bereich „Social“ in ESG erfüllen: SDG4, SDG5, SDG 8, SDG 10 und SDG 17. Mit unserem Engagement für mehr digitale Bildung und Geschlechtergerechtigkeit bauen wir Ungleichheiten ab und tragen zu guter Arbeit bei (Begeisterung für IT-Berufe). Wir sind davon überzeugt, dass positive Veränderungen nur in Kooperationen gelingen. Deshalb arbeiten wir sehr eng mit Schulen, engagierten Unternehmen und der Politik zusammen.
Gemeinsam können wir einen relevanten Beitrag zur sozialen Nachhaltigkeit leisten.
Für wen eignet sich eine ESG-Partnerschaft?
Eine ESG-Partnerschaft eignet sich für alle Unternehmen, denen soziale Nachhaltigkeit wichtig ist, und die mit festen Zielzahlen pro Jahr das Engagement bei der Hacker School im eigenen Unternehmen verankern möchten.
Was sind die Ziele einer ESG-Partnerschaft?
Das Ziel der ESG-Partnerschaft ist es, innerhalb eines Jahres gemeinsam mindestens 250 Jugendliche zu erreichen. Dafür ist es notwendig, dass innerhalb des ersten Engagement-Jahres 42 Inspirer-Einsätze erfolgen, z.B. indem 21 Mitarbeitende zwei Online-Schulkurse im Jahre geben.
Wie läuft die ESG-Partnerschaft ab?
Im Rahmen einer ESG-Partnerschaft geht es darum, eine vorab definierte Zahl an Online-Schulkursen gemeinsam durchzuführen. Unser ESG-Partnerunternehmen liefert hierfür die Inspirer. Wir unterstützen beim Community-Building und nehmen unsere Ansprechpersonen im Unternehmen direkt an die Hand, damit die Kooperation gelingt.
Was kostet eine Partnerschaft mit der Hacker School?
Es gibt aktuell keine Verpflichtung als Partner an die Hacker School zu spenden. Wenn Sie uns im Rahmen Ihres Unternehmens neben dem Engagement für unsere Kurse auch durch Spenden unterstützen können, freuen wir uns sehr. Vorteil für Sie: Sie können Ihre Spende an uns öffentlichkeitswirksam als engagiertes Unternehmen für mehr digitale Bildung in Ihrer Außenkommunikation zeigen.
Wie profitiert unser Unternehmen von der ESG-Partnerschaft?
Sie treten als engagiertes Unternehmen für mehr digitale Teilhabe in Deutschland auf:
- Im Einklang mit Ihrer sozialen Verantwortung und Ihren unternehmerischen Werten (Corporate Social Responsibility)
- Messbare KPIs, die Sie für Ihre ESG-Berichterstattung (und Nachhaltigkeitsberichte) nutzen können
- Ihr Beitrag zu gesellschaftlicher Teilhabe, sodass junge Menschen digitale Technologien nicht nur nutzen, sondern verstehen und selbst aktiv mitgestalten lernen
- Personalentwicklung: Ihre Mitarbeitenden, Azubis und Studierenden trainieren Präsentationsfähigkeiten, digitale Kompetenzen, Social Skills (Talent Attraction) inkl. Teilnahme-Zertifikate für Ihre Mitarbeitenden
- Employer Branding: Stärken Sie Ihre Arbeitgebermarke durch soziales Engagement in der IT-Bildung
Was leistet die Hacker School in der ESG-Partnerschaft?
Wir als Hacker School stellen den gesamten konzeptionellen und organisatorischen Rahmen rund um unsere Programmierkurse. Das umfasst die Konzeption und ständige Weiterentwicklung unserer Kurskonzepte, die Onboardings der Inspirer, verschiedenste Workshops, die Betreuung unserer Unternehmenspartner und der Schulen sowie die technische Ausstattung (Lizenzen für die Nutzung von Tools und vereinzelt auch Hardware).
Im Rahmen der ESG-Partnerschaft pflegen wir in Kooperation mit CEBRA Talent eine Community mit allen ESG-Peers, um einen aktiven Austausch zu bieten. Die Ansprechpersonen der Unternehmen erhalten ein Coaching für ihre Rolle als „Intrapreneure“.
Darüber hinaus unterstützen wir gern bei der öffentlichkeitswirksamen Kommunikation Ihres Engagements bei uns und stellen Ihnen am Ende des Jahres eine Urkunde mit Ihren Ergebnissen aus.
Wann können wir eine ESG-Partnerschaft starten?
Unsere ESG-Partnerschaften schließen wir üblicherweise für ein Jahr ab. Der Startzeitpunkt ist jederzeit möglich nach gemeinsamer Absprache.
Was müssen wir für die ESG-Partnerschaft vorbereiten?
Für die ESG-Partnerschaft muss eine Vereinbarung unterzeichnet sowie zwei feste Ansprechpersonen festgelegt werden. Zusätzlich sollte gewährleistet sein, dass die abgestimmte Anzahl an Inspirern auch aktiv werden – z.B. durch das Hinweisen auf unsere Onboarding-Termine und die offenen Schulkurse. Für den regelmäßigen Austausch stellen wir Ihnen ein*e Ansprechpartiner*in zur Seite, die Sie immer gern unterstützt.
4. Weitere Fragen
Gibt es die Möglichkeit, außerschulische Kurse am Wochenende anzubieten?
Wir überarbeiten derzeit unser Produktportfolio. Aktuell liegt unser Fokus darauf, dass wir unser Angebot an Schulkursen ausweiten, da wir hier großartige Förderungen erhalten haben. An Schulen können wir unser Ziel jedes Kind zu erreichen – und insbesondere Mädchen und junge Menschen aus sozioökonomisch benachteiligtem Umfeld für IT zu begeistern – viel besser erreichen.
Was bietet die Hacker School zum Girls'Day an?
Für den Girls’Day bieten wir jedes Jahr ein vollumfängliches Paket an: Ein fertiges Konzept, mit dem Sie den Teilnehmenden an diesem Tag praktische und kreative Einblicke ins Programmieren geben können. Wir bereiten Ihre Mitarbeitenden in einem Onboarding gezielt auf das Konzept vor, übernehmen das Management der Teilnehmenden (Anmeldungen) und stellen Ihr Angebot auch gerne auf dem „Girls’Day Radar“ online. Für dieses Angebot und die Betreuung freuen wir uns über eine kostendeckende Spende für unsere Arbeit. Bei Interesse wenden Sie sich gern jederzeit an unsere GIRLS-Projektmanagerin Jasmin Rohrer.
Von Ihrer Seite ist die Räumlichkeit bei Ihnen im Unternehmen und die Verpflegung zu organisieren – sowie Ihr Team an Inspirern, die an dem Tag den Kurs geben.